Was zeichnet ein Konzert‑Glockenspiel aus?
Konzertglockenspiele besitzen gehärtete Stahlplatten (oft vernickelt oder verchromt) und bieten in der Regel einen Tonumfang von ca. 2,5 bis 3 Oktaven. Sie klingen zwei Oktaven höher als notiert und werden üblicherweise mit A=440 bis 443 Hz eingesetzt. Orchester-Modelle verfügen häufig über eine Dämpferleiste mit Pedal für präzise Artikulation – kompakte Tisch- oder Koffermodelle arbeiten mit Handdämpfung. Marching Bells sind leichter gebaut, verzichten meist auf das Pedal und lassen sich mit Tragegestell im Spielmanns- oder Blasorchester verwenden.
