VOX VX50KB Artikel-Nr: 297324 Akustik Combo - VX Serie

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Vox VX50KB

  • Keyboard Combo
  • 50 Watt Leistung
  • kompaktes und federleichtes Gehäuse
  • warmer Röhren-Sound von Nutube
  • Nutube 6P1
  • 8' Koaxlautsprecher für eine definierte Übertragungmit filigranem Höhenbereich
  • Bassreflex-Aufbau für einen druckvollen Bassbereich
  • 3 Kanäle mit separaten Volumenreglern
  • 3-Band-Klangregelung im Master-Bereich für eine flexible Sound-Gestaltung
  • CH3 kann wahlweise als LINE- oder MIC-Eingang fungieren und ist mit einem PHASE-Schalter ausgetstattet
  • AUX IN
  • Kopfhörer Ausgang
  • Line Out
  • 354 x 208 x 313 mm
  • 4,1 kg
  • Inkl. Netzteil

Vox ist ein Hersteller von Musikzubehör mit Firmensitz in England. Besonders berühmt ist die Marke Vox für ihren Gitarrenverstärker AC30 und die Orgel Vox Continental.

Die Firmengeschichte beginnt mit der Gründung der Jennings Organ Company durch Tom Jennings nach dem Zweiten Weltkrieg. Zu jener Zeit stellte man eine elektrische Orgel, die Univox, her. 1956 trat Dick Denney, ein ehemaliger Arbeitskollege Jennings' während des Krieges, an diesen heran und zeigte ihm seinen Prototyp eines Gitarrenverstärkers. Der Name der Firma wechselte zu Jennings Musical Instruments (JMI) und im Jahre 1958 kam der 15 Watt leistende Gitarrenverstärker Vox AC15 auf den Markt. Musikgruppen wie The Shadows und andere britische Rock 'n' Roll Musiker begannen dieses Modell zu benutzen.

1959 gerieten die Verkaufszahlen unter Druck, da mit dem leistungsstärkeren Fender Twin ein ernsthafter Konkurrent erschienen war. Als Reaktion entwickelte Vox den 30 Watt starken AC30. Der AC30, der mit Celestion „Blue Alnico“ Lautsprechern und dem Vox „Top Boost“ Schaltkreis ausgestattet war, hatte großen Anteil an der Entwicklung des speziellen Klangs der sogenannten British Invasion. Zu den bekanntesten Gruppen, die Verstärker der Firma VOX nutzten, zählten u.a. The Shadows, The Beatles, The Who und die Yardbirds. Später entdeckten auch Musiker wie Brian May von Queen oder Paul Weller von The Jam den AC30.

1962 stellte Vox die von der italienischen Firma EKO gebaute pentagonale Phantom Gitarre vor. Ein Jahr später folgte die tränenförmige Phantom Mark III; deren Prototyp später von Brian Jones von den Rolling Stones gespielt wurde.

Die Marke Vox steht auch für elektronische Orgeln, zu erwähnen hier z.B. die Vox Continental aus dem Jahr 1962, und Gitarreneffektgeräte (einschließlich einer frühen Version des Wah-Wah). Der Klang der Continental wird in gesampelter Form in neueren Tasteninstrumenten am Leben erhalten. Auch die originalen Instrumente werden noch gehandelt; sie waren zu ihrer Zeit schon zur Oberklasse (unterhalb Hammond, höher als Farfisa) zu rechnen.

1964 verkaufte Jennings Anteile der JMI an die Royston Group, weiterhin veräußerte er die amerikanischen Rechte an die Thomas Organ Company. Diese produzierte für den amerikanischen Markt eigene Entwicklungen meist minderwertiger (Transistor-) Verstärker, anstatt, wie gehofft, die britischen Vox-Verstärker in Amerika zu vertreiben.[1] Jennings verließ die Firma im Jahre 1967, ungefähr zu der Zeit als Marshall zur dominierenden Kraft anstelle von Vox auf dem britischen Gitarrenverstärkermarkt wurde. 1969 ging Royston bankrott und die Firma durchlief eine Phase von wechselnden Namen und Besitzern. Ausgaben wurden gesenkt, insbesondere bei der Produktion des AC30: billigere Lautsprecher mit minderwertigeren Magneten kamen ebenso zum Einsatz wie gedruckte Schaltungen, ferner ersetzten Spanplatten das teurere Sperrholz beim Gehäusebau.

Die Namensrechte an Vox Amplification Ltd wurden 1992 durch die Übernahme des damaligen Vox Vertriebs von KORG erworben. Daraufhin wurde eine Neuauflage („Reissue“) des AC30 herausgebracht. Seit dieser Zeit werden unter dem Markennamen Vox auch recht erfolgreich Gitarrenverstärker entwickelt, die die sogenannte digital modeling-Technologie verwenden – ein Verfahren, das auf der mathematischen Simulation von physikalischen Eigenschaften elektronischer Bauteile oder Baugruppen beruht. Diese Gitarrenverstärker sind in der Lage, verschiedene Typen von Gitarrenverstärkern, die jeweils einen charakteristischen Klang besitzen, zu imitieren.