dbx 266 XS Artikel-Nr: 263099 Kompressor/Gate

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dbx 266 XS

Der 266 XS ist ein zweikanaliger Kompressor / Limiter mit Expander / Gate, ein einfach zu bedienendes Gerät zum ausgleichen von Pegelunterschieden, zur Sustain-Verlängerung bei Bässen und Gitarren, um die Drums fetter zu machen oder um widerspenstige Sänger in Zaum zu halten. Die Ein- und Ausgänge sind als XLR- und Stereo- Klinkenbuchsen jeweils symmetrisch ausgeführt. Die Pegelverhältnisse lassen sich zwischen -10 dBV und +4 dBu umschalten. Ein Side-Chain-Insert ermöglicht das Einschleifen von EQ und Filtern im Regelkreis des VCAs. Man erreicht so eine frequenzselektive Komprimierung. Die Parameter für Expander/Gate sind Threshold und Ratio, die Zeiten stellen sich programmabhängig ein. Zwei LEDs kennzeichnen den Zustand jeweils unter- oder oberhalb des eingestellten Thresholds. Die Parameter des Kompressors sind Threshold, Attack, Release und Gain. Die Zeiten lassen sich im Auto-Mode auch programmabhängig einstellen.

Der Kompressor-Threshold funktioniert wahlweise als hard-knee oder mit der von dbx patentierten Over-Easy-Schaltung. Der Threshold wird mittels drei LEDs , die Gain-Reduction mit 8 LEDs angezeigt. Beide Kanäle lassen sich bei Stereo-Signalen koppeln, die Bedienung erfolgt dann mit den Reglern des linken Kanals. Die Kopplung wird mittels True-RMS-Power Summing realisiert, dies garantiert ein zuverlässiges und doch 'musikalisches' Eingreifen in das Signal.

Die Features des dbx 266 XS:

  • Stereo-Kompressor/Gate
  • optimale Dynamiksteuerung
  • patentierte OverEasy-Schaltung
  • automatische Regelung von Attack- und Release-Zeiten
  • Stereo- und Dual-Mono-Modus
  • innovativer Algorithmus für weiche Release-Charakteristika
  • programmadaptiver Expander/Gate
  • LED-Anzeigen
  • Compressor-Ratio '1:1 - 4:1'
  • symmetrische XLR- und Klinkeneingänge und -Ausgänge
  • -10/+4db schaltbar
  • Stereo Link-Funktion
  • integriertes Netzteil
  • rackeinbaufähiges 19 Zoll Gehäuse mit 1 HE

 

dbx ist ein Rauschunterdrückungsverfahren für Audioaufnahmen, das vom mittlerweile zum Harman-Konzern gehörendem Unternehmen dbx 1971 entwickelt wurde.

Um eine möglichst große Rauschfreiheit des Signals einer Aufnahme zu erreichen, werden von dbx leise Passagen einer Aufnahme künstlich angehoben, um das grundsätzlich vorhandene Bandrauschen zu überdecken. Im Unterschied zum Dolby-Verfahren wird dabei das gesamte Frequenzspektrum angehoben, was zu deutlich hörbaren „Rauschfahnen“ beim Abklingen vor allem dynamischer Signale führt. Bei den Dolby-Verfahren werden nur hochfrequente Anteile des Signals bearbeitet.

dbx hat sich gegenüber den Dolby-Verfahren im privaten Sektor nie durchsetzen können. Ursache dafür waren hauptsächlich der höhere Preis der dbx-Prozessorchips im Vergleich zu denen des Unternehmens Dolby und die fehlende Kompatibilität im Markt.

Mit dbx bespielte Bänder hören sich auf Abspielgeräten ohne dbx unnatürlich an. Dolby-B-Aufnahmen klingen auch auf Geräten ohne Dolby-Rauschunterdrückung akzeptabel, wenn auch etwas höhenlastig. Im professionellen Bereich konnte sich dbx hingegen in der Anfangszeit besser durchsetzen, bis Dolby ebenfalls verbesserte, professionell nutzbare Versionen seines Verfahrens auf den Markt brachte.

Das Unternehmen dbx vertreibt heute auf Basis ihrer Chip-Technologie hochwertige Studio-Signalprozessoren und hat sich aus dem Heimgerätemarkt vollständig zurückgezogen.