Sonor Orff SG 25 Sopran Glockenspiel Artikel-Nr: 246186 25 Töne, c3-c5

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Sonor SG 25 Sopran Glockenspiel

Der überzeugende Klang und die weichen Konturen der Resonanzkästen laden zum kreativen Musizieren ein. 20% breitere Klangplatten sind eine besondere Eigenschaft dieser Meisterklasse Glockenspiele. Die Bespielbarkeit der Töne wird dadurch leichter und das Klangspektrum erweitert.

Die Features der Sonor SG 25 Glockenspiele:

  • Glockenspiele Sopran Serie SG
  • Speziallegierte Metall-Klangplatten 25 x 5 mm mit Grundton-Stimmung
  • Resonanzkästen aus Buchenholz
  • massiv und gesperrt
  • C-Dur Tonleiter Modell SG 25
  • 25 Töne
  • c3-c5
  • Chromatische Tonleiter
  • Paar Schlägel SCH 3 und SCH 95

 

 

 

Sonor ist ein deutsches Unternehmen, das Schlaginstrumente für die Bereiche Schlagzeuge, Perkussion, Marschmusik, Konzert und Orff sowie passendes Zubehör produziert. Der Begriff sonor kommt aus dem Lateinischen und bedeutet tief und klangvoll.

Im Jahre 1875 wurde Sonor in Weißenfels an der Saale durch den Drechsler Johannes Link (geb. 1847 in Forheim) als Hersteller von Natur-Trommelfellen und Militärtrommeln gegründet. Drei Jahre später baute das Unternehmen die Produktionsstätte aus und zog in die Leipziger Straße um. Auch die Produktion wurde weiter vergrößert. Um die Jahrhundertwende (1900) begann man, auch Pauken, Kreuztrommeln, Xylophone, Becken, Triangeln und kleinere Schlaginstrumente herzustellen.

1907 wurde Sonor als Markenzeichen beim Kaiserlichen Patentamt in München eingetragen. 1914 starb der Gründer Johannes Link, Nachfolger wurde sein Sohn Otto Link. Trotz der Wirren des Weltkriegs eröffnete das Unternehmen ein zweites Werk in Markneukirchen. Zwei Jahre später wurde das Stammwerk in der Leipziger Straße bei einem Brand weitgehend zerstört. Um den Verlust der Anlagen schnell zu kompensieren, wurde die nahegelegene Fabrikanlage „Am Bad“ in Weißenfels erworben. 1925 beschäftigte das Unternehmen schon circa 145 Mitarbeiter. Etwa zu jener Zeit erschien der erste Sonor-Schlagzeug-Katalog, 1930 der erste Spezialkatalog nur mit Jazzinstrumenten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Firmenbesitz enteignet, später verstaatlicht. Otto Link entging nur knapp einer drohenden Festnahme und entschied sich zusammen mit seinem Sohn Horst Link zur Flucht nach West-Berlin. Otto Links Frau gelang später ebenfalls die Flucht. Dafür gründete man das Unternehmen 1946 im westfälischen Aue neu. 1950 bereits erschien der erste Sonor-Schlagzeugkatalog mit 13 Seiten. 1952 erschien der zweite mit 31 Seiten. Im Jahr 1953 nahm man Orff-Instrumente in die Produktpalette auf. Als Otto Link 1955 starb, ging die Leitung von Sonor an seinen Sohn Horst Link über. Dieser wollte das Unternehmen wieder zu alter Größe zurückführen und baute die Produktion und die Produktpalette kontinuierlich aus. 1956 erschien der dritte Sonor-Schlagzeug/Musikinstrumentenkatalog mit über 100 Seiten. Einige der bekanntesten Jazz-Stars jener Zeit wie Kenny Clarke, Connie Cay oder auch Lionel Hampton spielten damals Sonor-Instrumente.

1991 erfolgt dann der Anschluss an den Hohner-Konzern, 1997 kooperierte das Unternehmen mit der taiwanesisch geführten KHS-Firmengruppe. Die Produktion preisgünstiger Schlagzeuge und Schlagzeug-Komponenten wurde nach Tianjin in China verlagert. Im Jahre 2000 konnte Sonor sein 125-jähriges Bestehen feiern.

Heute produzieren die Sonor-Werke in Bad Berleburg-Aue Schlaginstrumente von Weltgeltung.