dbx AFS2 Artikel-Nr: 284959 Feedback Signalprozessor

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dbx AFS2

Mit dem AFS2 werden Rückkopplungen wirkungsvoll unterdrückt, ohne dabei den Klang zu verändern. Bei Konzerten und Live-Produktionen ist er ein unverzichtbares Hilfsmittel. Der AFS2 hat einen äußerst schnellen Algorithmus zur Erkennung von Rückkopplungen. Treten Rückkopplungen auf, greift der Algorithmus korrigierend ein. Extrem schmale Notch-Filter werden gesetzt (bis zu 1/80 einer Oktave) und so unerwünschte Feedback-Frequenzen entfernt. Da nur ein Bruchteil des Frequenzspektrums bearbeitet wird, ist eine Veränderung des Klangs kaum hörbar. Der AFS2 arbeitet in zwei Betriebsarten:

  • Im Fixed-Modus werden für Frequenzen, die Feedback verursachen, Filter gesetzt. Einmal zugeordnet, bleiben die Einstellungen erhalten und werden gespeichert. Für Gesang und Musik gibt es entsprechende Presets.
  • Im Live-Modus wird das Audio-Signal in Echtzeit analysiert, Rückkopplungen erkannt und entfernt. Besonders bei Konzerten und Präsentationen ist dieser Modus hilfreich. Wenn beispielsweise Sänger ihre Position ändern, tauchen ständig neue Feedback-Frequenzen auf. Alle Filterzuordnungen werden laufend aktualisiert und nicht mehr benötigte über die Filter Lift-Funktion automatisch entfernt.

Die Bedienung des AFS2 ist sehr benutzerfreundlich. Sie erfolgt über Taster und einen komfortablen Drehregler. Alle Einstellungen werden im LCD-Display angezeigt. In wenigen Schritten lässt sich mit der Wizard-Funktion das Gerät konfigurieren. Der AFS2 kann aber auch vollständig manuell eingestellt werden. Für den Gesamt- oder Monitormix wird der AFS2 einfach zwischen Mischpult und Verstärker geschaltet. Er lässt sich aber auch über den Kanal-Insert des Mischpults einschleifen. Die zwei Kanäle des AFS2 können Stereo oder unabhängig voneinander betrieben werden.

Top-Features:

  • Äußerst schneller Algorithmus zur Erkennung von Rückkopplungen
  • Extrem schmale Notch-Filter entfernen einen Bruchteil des Frequenzspektrums, so dass eine Veränderung des Klangs kaum hörbar ist
  • 24 programmierbare Filter pro Kanal
  • Übersichtliche Anzeige der gesetzten Notch-Filter - 24 LEDs pro Kanal 
  • Einfache Bedienung und Setup-Assistent zum Einstellen des Geräts

dbx ist ein Rauschunterdrückungsverfahren für Audioaufnahmen, das vom mittlerweile zum Harman-Konzern gehörendem Unternehmen dbx 1971 entwickelt wurde.

Um eine möglichst große Rauschfreiheit des Signals einer Aufnahme zu erreichen, werden von dbx leise Passagen einer Aufnahme künstlich angehoben, um das grundsätzlich vorhandene Bandrauschen zu überdecken. Im Unterschied zum Dolby-Verfahren wird dabei das gesamte Frequenzspektrum angehoben, was zu deutlich hörbaren „Rauschfahnen“ beim Abklingen vor allem dynamischer Signale führt. Bei den Dolby-Verfahren werden nur hochfrequente Anteile des Signals bearbeitet.

dbx hat sich gegenüber den Dolby-Verfahren im privaten Sektor nie durchsetzen können. Ursache dafür waren hauptsächlich der höhere Preis der dbx-Prozessorchips im Vergleich zu denen des Unternehmens Dolby und die fehlende Kompatibilität im Markt.

Mit dbx bespielte Bänder hören sich auf Abspielgeräten ohne dbx unnatürlich an. Dolby-B-Aufnahmen klingen auch auf Geräten ohne Dolby-Rauschunterdrückung akzeptabel, wenn auch etwas höhenlastig. Im professionellen Bereich konnte sich dbx hingegen in der Anfangszeit besser durchsetzen, bis Dolby ebenfalls verbesserte, professionell nutzbare Versionen seines Verfahrens auf den Markt brachte.

Das Unternehmen dbx vertreibt heute auf Basis ihrer Chip-Technologie hochwertige Studio-Signalprozessoren und hat sich aus dem Heimgerätemarkt vollständig zurückgezogen.