Ernie Ball EB 2006 Earthwood Bronze Artikel-Nr: 214030 Extra Light .010-.050

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Ernie Ball Earthwood Bronze - Extra Light 

Eine der populärsten Acoustic Saiten, 80% Zink und 20% Kupfer werden um den zinnüberzogenem Stahlkern gewickelt. Für einen crispen und obertonreichen Ton.

  • Stärke: 010, 014, 020w, 028, 040, 050

Roland Sherwood „Ernie“ Ball (* 30. August 1930 in Santa Monica, Kalifornien; † 9. September 2004 in San Luis Obispo, Kalifornien) war Musiker und Erfinder von dünnen, schnell bespielbaren Saiten für E-Gitarren. Seit seinem 19. Lebensjahr tourte Ernie Ball als Musiker durch die Staaten, erst als Steel Guitar-Spieler bei der Tommy-Duncan-Band, später bei der Air Force. Nach seiner Armeezeit ließ er sich in Los Angeles nieder, wo er zunächst als Gitarrenlehrer arbeitete und schließlich 1958 in Tarzana bei Hollywood einen Musikladen eröffnete.

In den frühen 1960er Jahren entwickelte Ball speziell für Rock'n'Roll-Gitarristen die ersten sehr dünnen Stahlsaiten (slinky genannt, engl. für „verführerisch“), deren Spielbarkeit besser und schneller war, als bei den bis dahin verwendeten, deutlich stärkeren Banjosaiten. Mit dieser Entwicklung revolutionierte Ernie Ball den Saitenmarkt für Gitarren. Auch neu war seine Idee, für Gitarristen spezielle Saitensätze nach Ihren Vorstellungen maßzuschneidern. Bis heute gehören die Slinky-Saitensätze zu den weltweit meistverkauften E-Gitarrensaiten.

1967 verlegte Ball sein Unternehmen nach New Port Beach, wo er der wachsenden Nachfrage nach seinen Saiten mit industrieller Herstellung begegnete. Stets arbeitete Ernie Ball eng mit Gitarristen zusammen, um seine Produkte weiter zu optimieren. 1984 erwarb er die Gitarren produzierende Firma Music Man und baute sie in den Folgejahren zu einem der führenden E-Gitarren- und E-Basshersteller aus. Seit 2003 ist die Saitenproduktion nach Indio, Kalifornien verlegt worden und die Herstellung der Music Man-Instrumente nach San Luis Obispo.

Ernie Ball entwickelte und produzierte eine Menge unterschiedlicher Zusatzgeräte und war bis zu seinem Tod aktiv in seiner Firma tätig. Auch blieb er im Privatleben der Musik treu und trat immer wieder bei kleineren Gelegenheiten als Gitarrist auf.