PRS SE Custom 24 Artikel-Nr: 298361 Tobacco Sunburst - Lefthand

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PRS SE Custom 24 Tobacco Sunburst - Lefthand

  • 2018er Modell
  • Lefthand / Linkshänder
  • Mahagoni Korpus mit Binding
  • Gewölbte Ahorndecke mit Riegelahornfurnier
  • Ahorn Hals
  • Halsprofil: Wide Thin
  • Palisander Griffbrett (Dalbergia Latifolia)
  • PRS Birds Griffbretteinlagen
  • PRS Tremolo
  • 635 mm Mensur (25')
  • 24 Bünde
  • PRS 85/15 S Treble und Bass Humbucker
  • Volumen und Push/Pull Tonregler
  • 3-Wege Tonabnehmer-Wahlschalter
  • PRS designed Mechaniken
  • Hardware: Nickel
  • Farbe: Tobacco Sunburst
  • Inkl. PRS SE Gigbag

Wichtige Hinweise zur Lieferung in die Schweiz

PRS Guitars ist eine vom Gitarristen Paul Reed Smith gegründete US-amerikanische Firma für die Herstellung exklusiver E-Gitarren. Die Modelle der Firma sind bekannt für ihre markante Form und ihren besonderen Klang. Offizielle Firmengründung war 1985, in den Jahren 1995 und 2005 wurde das zehnte beziehungsweise zwanzigste Firmenjubiläum mit Sondermodellen (10th- bzw. 20th-Anniversary-Modelle) gefeiert, die heute Raritäten sind.

PRS-Gitarren gelten als vielseitig einsetzbar, was sich auch an der Vielfalt der durch ihre Endorser vertretenen Musikstile zeigt. Von Blues (zum Beispiel David Grissom) über Latin Rock (Carlos Santana), Bluegrass (Johnny Hiland), Rockmusik (Ray Davies, Joe Walsh, Orianthi) bis hin zu Metal (Brad Delson, Emil Werstler, James Root, Mikael Åkerfeldt) und Hard-Rock (Chad Kroeger, Mark Tremonti, Zach Myers) ist eine große Bandbreite an Stilrichtungen vertreten. Besondere Verbreitung haben PRS-Gitarren in den Stilrichtungen Rock, Hard-Rock und Metal, da die PRS-Tonabnehmer eine relativ hohe Ausgangsleistung haben und dadurch einen aggressiv klingenden Ton unterstützen. Der PRS-Ton kann jedoch auch harmonisch ausgewogen und „cremig“ klingen, und erinnert darin an die Klangmöglichkeiten der Gibson Les Paul. Populär gemacht hat diesen Gitarrenklang Carlos Santana.

Fast alle PRS-Gitarren (bis auf McCarty, SC 245 und alle SE-Modelle) besitzen sogenannte Locking Tuner. Das sind Stimmmechaniken, in denen die Gitarrensaiten festgeklemmt werden. Durch diese Technik soll zum einen die Stimmstabilität verbessert werden, und zum anderen benötigen die Saiten dadurch nur ein bis zwei Wicklungen auf den Wirbeln der Mechaniken.[1]

Die meisten Modelle besitzen zwei Tonabnehmer (Pickups), zumeist in Doppelspulen-Bauweise (Humbucker). Einige Modellen tragen statt dessen P-90-Single-Coils oder wie auf dem 305er-Modell drei Single-Coils, um nah an den Ton einer Fender Stratocaster herankommen zu können. In einigen neueren Modellen (zum Beispiel NF3 und Studio) werden inzwischen auch sogenannte Narrow-Field-Humbucker verwendet, die vom Aufbau einem konventionellen Humbucker gleichen, von den Abmessungen her aber schmaler, eher wie ein konventioneller Single-Coil-Tonabnehmer gebaut sind. Dadurch ergibt sich wiederum ein eigenständiger Klang, der Charakteristiken des Humbuckers und Single-Coils neu mischt. Generell haben die PRS-Gitarren einige technische Besonderheiten. Besonders bekannt ist die spezielle Fünf-Weg-Schaltung der zwei Tonabnehmer, die für verschiedene Klang-Varianten auf den Custom- und Standard-Modellen sorgen. Bei vielen Gitarren von PRS wird auch eine Coil-Split-Funktion (Single-Coil-Betrieb eines doppelspuligen Humbuckers durch Abschaltung einer der beiden Magnetspulen) benutzt. Herausragend ist die Tonabnehmer-Bestückung und -Schaltung der 513: Auf diesem Modell sind fünf einzelne Tonabnehmer-Spulen verbaut, die durch zwei Schalter in 13 Varianten miteinander kombiniert werden können. Die Tonabnehmer sind hier in Gruppierungen zweier Humbucker und eines Singlecoils angeordnet, die in den Schaltungs- und Klangvarianten „Full Humbucking“, „Light Humbucking“ und „Single Coil“ benutzt werden können. Die seit 2008 eingesetzte Mastering Voice Control (MVC; siehe oben) auf den Modellen McCarty II und Santana MD soll für eine neue Klangvariante sorgen. MVC ist im Prinzip eine Coil-Split-Funktion, die trotz eingebauter Humbucker dem Single-Coil-Sound der frühen 1960er-Jahre nahe kommen soll.