Gibson Les Paul Custom Quilt M2M Artikel-Nr: 288858 Blueburst

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Gibson Les Paul Custom Quilt Blueburst

Neben der Les Paul Standard ist die Custom wohl die bekannteste Gibson aus der Les Paul-Serie. Während die frühen Customs noch einen Korpus aus Mahagoni ohne Ahorndecke hatten, ist die aktuelle Version nun auch mit der für die Les Paul Standard typischen Ahorndecke ausgestattet, was einen knackigeren (auch moderneren) Sound zur Folge hat. Dieser wird durch die Tonabnehmerwahl (am Hals der relativ cleane 490), am Steg der powervolle 498 bestens übertragen .

Die Features der Gibson Les Paul Custom:

  • Les Paul Custom
  • 1 x 490R Humbucker in der Hals Position
  • 1 x 498T Humbucker in der Steg Position
  • Mother of pearl block inlays
  • Carved maple top - Quilt
  • Mahagoni Body - Chambered
  • 22 Bünde
  • Mensur: 628 mm
  • Farbe: Blueburst
  • Gold Hardware
  • Inkl. Koffer und Zertifikat

Wichtige Hinweise zur Lieferung in die Schweiz

Die Gibson Guitar Corporation (kurz Gibson), gegründet 1902, mit heutigem Sitz in Nashville, Tennessee/USA ist einer der ältesten und bekanntesten US-amerikanischen Hersteller von Zupfinstrumenten – Banjos, Mandolinen, Gitarren, E-Gitarren und E-Bässe – sowie von Gitarrenverstärkern. Diese Instrumente werden auch unter der Marke „Gibson“ vertrieben. Zum Gibson-Konzern gehören weitere bekannte Gitarrenmarken wie Epiphone, Kramer, Dobro und Steinberger, sowie u.a. die Instrumentenmarken Wurlitzer (Elektrische Orgeln, Klaviere), Oberheim (Synthesizer) und Slingerland (Schlagzeuge).

Neben Mitbewerber Fender ist Gibson eines der Pionierunternehmen bei der Entwicklung der E-Gitarre. Die weltweit erste industriell in Serie hergestellte E-Gitarre war 1936 eine Gibson – das Modell ES-150. Bald nachdem der Produktionsschwerpunkt Gibsons auf Gitarren verlagert worden war, nahmen Archtop-Gitarren („Jazzgitarren“, Schlaggitarren) einen besonderen Rang in der Produktpalette ein. Dies sind akustische Vollresonanzgitarren mit gewölbter, in der Regel geschnitzter Decke (und Boden) und F-Schalllöchern; Instrumente, die zumeist mit Stahlsaiten gespielt werden. Das Konstruktionsprinzip dieser Instrumente ist dem des Geigenbaus entlehnt. Berühmte Archtop-Gitarrenmodelle, die seit den 1920er- und 1930er-Jahren praktisch unverändert gebaut werden, sind die Gibson Super 400, die Gibson L-5, sowie seit den 50er-Jahren die Gibson ES-175 und die Gibson Byrdland. Diese vier aufgeführten Modelle stehen aufgrund ihrer aufwendigen und hochwertigen Herstellung bis zur Gegenwart an der Spitze von Gibsons Produktsortiment.

Die vom Unternehmen seit den 1930er-Jahren verwendete Typenbezeichnung „ES“ für zahlreiche ihrer Gitarrenmodelle steht als Abkürzung für Electric-Spanish, wobei das Attribut Spanish vom Unternehmen ausschließlich verwendet wird, um hochkant, also mit aufrecht stehendem Korpus gespielte Instrumente von den mit flachliegendem Korpus gespielten Lap-Steel-Gitarren abzugrenzen. Dies wird vom Unternehmen jedoch ausschließlich für seine Voll- und Halbresonanz-Gitarren angewendet; keine der seit Anfang der 1950er-Jahre von Gibson entwickelten Solidbody-E-Gitarren trägt diese Bezeichnung.

Einen Meilenstein in der Entwicklung der Gitarre setzte Gibson im Jahr 1936 mit dem Modell ES-150, der ersten industriell in Serie produzierten Gitarre mit elektromagnetischem Tonabnehmer. Dieses Instrument wurde durch den Jazz-Gitarristen Charlie Christian bekannt, der damit (und mit einem Gibson-Gitarrenverstärker vom Typ EH-150) ab 1939 in der Band von Benny Goodman die Rolle der Gitarre im Bandgefüge vom ausschließlich begleitenden Rhythmusinstrument zum vollwertigen Soloinstrument weiterentwickelte.[8] Dies war der von Gibson zur Serienreife geführten elektrischen Verstärkung zu verdanken, welche ermöglichte, dass Gitarristen nun auch in Big-Bands mit ausreichend Lautstärke spielen konnten, um gleichberechtigt neben anderen Soloinstrumenten zu stehen. Der Tonabnehmertyp der von Christian gespielten ES-150, ein Einzelspuler (Single Coil), wird seitdem als Charlie-Christian-Pickup bezeichnet.

Neben Vollresonanz-Gitarren baut Gibson seit Ende der 1950er-Jahre auch elektrisch verstärkte Halbresonanzgitarren („Semiakustiks“). Das vom Unternehmen entwickelte Konstruktionsprinzip beruht auf einem flachen Hohlkorpus (semi-hollow) mit gewölbter Decke, in den mittig ein mit Decke und Boden verbundener Massivholzblock eingeleimt wird. Dies verhilft den Instrumenten zu einer geringeren Anfälligkeit für akustische Rückkopplungen und ermöglicht damit lautere elektrische Verstärkung als mit Vollresonanz-Gitarren umsetzbar. Das am weitesten verbreitete Halbresonanzmodell von Gibson ist die 1958 eingeführte ES-335, die von unzähligen Gitarristen in vielen Sparten der populären Musik eingesetzt wird.

Noch konsequenter in Richtung höheren Lautstärkepotentials zielten die bereits Anfang der fünfziger Jahre erschienenen ersten Solidbody-E-Gitarren von Gibson – Instrumente mit einem akustisch kaum resonierenden Massivholzkorpus, bei denen die elektrische Verstärkung für die Schallerzeugung unverzichtbar ist.